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Was ist das eigentlich – Canicross

Generell kann man das Canicross wie eine Form: Joggen mit dem Hund bezeichnen. Hierbei handelt es sich natürlich um eine vereinfachte Aussage. Schließlich steckt hinter diesem Sport deutlich mehr, als nur das reine Joggen. Oftmals stellen sich auch Hundehalter die Frage, was damit eigentlich gemeint ist. Schließlich ist das Carnicross schon seit einiger Zeit bekannt und wird auch als Sport angesehen.

Die Gemeinsamkeiten

Die Gemeinsamkeiten mit dem normalen Joggen sind allemal gegeben. Schließlich läuft der Hund ein deutlich schnelleres Tempo als üblich. Dementsprechend sollte man schon schauen, dass man selbst Sport Kleidung anzieht, da man sehr schnell ins Schwitzen kommen wird. Dem Hund selbst macht das nicht einmal etwas aus. Schließlich freut er sich über die Auslastung.

Die Unterschiede

Unterschiede werden dahingehend ebenfalls deutlich. Schließlich joggt man immer unterschiedlich mit dem Hund. Es gibt viele Malinois, die daher ohne Leine laufen und somit frei neben dem Herrchen. Andere Malinois wiederum müssen an der Leine bleiben, sodass sich oftmals ein Geschirr eignet, welches um die Hüfte des Halters gesetzt wird. An dieses kann bequem die Leine des Hundes angebracht werden. Diese Leine ist oftmals deutlich kürzer, sodass nur ein kleiner Abstand zwischen Halter und Hund gegeben ist. Für diesen Sport eignet es sich allerdings sehr gut.

Das Ziel ist es schließlich, dass Halter und Hund gemeinsam den Kopf frei kriegen und auch gemeinsam Sport machen. Trainieren kann man das Carnicross ebenfalls. Schließlich handelt es sich auf gut Deutsch um einen Zughundesport, bei dem einige Kommandos beachtet werden müssen. Die Hunderasse Malinois ist einer der, die sich schnell daran gewöhnen und die diese Sportart erst einmal bekannt gemacht haben. Spaß macht der Sport ebenfalls.

Die Kommandos „rechts, links, voran“ sind wahrscheinlich einer der häufigsten die auftauchen werden. Der Hund trabt sozusagen vor dem Halter voran. Aktuell gibt es sogar ziemlich gute Ausrüstungen, die somit sehr gut geeignet sind. X-BAck-Geschire und auch Carnicross-Gürtel, wie oben bereits beschrieben sind nur einer der wenigen Möglichkeiten, die man somit für sich entdecken kann.

Warum benötigen Hunde dieses Canicross Laufen eigentlich

Man sollte schon schauen, dass man seinen Hund auslastet und ihm den Auslauf gibt, den er braucht. Keine Zeit ist daher meistens nur eine Ausrede. Schließlich ist Carnicross für beide sehr gut geeignet. Das Joggen steigert das Wohlbefinden des Halters und auch der Hund wird dementsprechend gut ausgelastet.
Des Weiteren braucht man nicht einmal eine Laufgruppe, sondern kann die normalen Spaziergänge einfach einmal täglich oder eher gesagt mehrmals in der Woche durch das Joggen mit dem Hund ersetzen.

Egal ob nun Carnicross oder das normale Joggen mit dem Hund. Jeder Halter sollte dahingehend auf die Bedürfnisse des Hundes achten. Besonders in der Zeit des Trainings muss dementsprechend die volle Aufmerksamkeit auf das Tier gerichtet werden. Außerdem sollte man den Anschluss somit nicht verlieren. Daher ist es gleichzeitig fair, dass man auch andere Hundegruppen mit einbezieht. Zusammen macht der Sport einfach noch mehr Spaß. Schwierigkeiten bei den Gelenken kann es allerdings trotz alledem geben. Dies passiert aber auch nur, wenn der Halter falsch mit dem Tier läuft. Selbst beim Halter können daher Rückenprobleme entstehen, sodass man genau darauf achten sollte, wie man läuft. Ruckt der Hund zum Beispiel direkt am Halsband oder bleibt zum Schnuppern stehen, riskiert man eine Stauchung der Wirbelsäule. Deshalb sollte der Halter gut darauf achten, dass beide an einem Strang ziehen und das es nicht zu gesundheitlichen Problemen kommen wird.

Sonst steht dem Carnicross dahingehend einfach nichts im Wege. Im Gegenteil, denn die sportliche Betätigung wird bei einem gewissen Training beiden sehr viel Spaß machen. Ein wenig Übung gehört trotz alledem dazu, sodass man schon einige Erfahrungen dahingehend sammeln sollte.

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Der Malinois kommt nicht nur in der Polizeiarbeit zum Einsatz, er ist sogar äußerst erfolgreich im privaten Hundesport und erklimmt auf Turnieren häufig die obersten Ränge. Aufgrund seines Körperbaus, seiner herausragenden Motivation, Leistungs- und vor allem Lernbereitschaft ist ein Vertreter seiner Art nicht umsonst in den letzten Jahren Weltmeister in Deutschland geworden. Der Malinois benötigt sein Leben lang Bewegung und Beschäftigung und ist daher nur etwas für jene, die mit ihm regelmäßig die Hundeschule besuchen oder ihn zu Hause fordern. Ein Agility-Parcour ist dabei fast nicht zu vermeiden, zumal der Halter die einzelnen Elemente wie Brücken oder Barrieren dem Leistungsniveau seines Hundes anpassen und diese immer wieder verändern kann. So wird der Hund nicht nur beschäftigt, sondern lernt, immer wieder neue Hindernisse zu überwinden.
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Hundesport – der Malinois

 

Hundesport

© ysbrandcosijn / fotolia

Der Malinois ist ein beliebter Sporthund, der in vielen Disziplinen glänzen kann. Allerdings ist der Malinois bereits als Haushund ein anspruchsvoller Zeitgenosse. Wer gar einen Sporthund ausbilden möchte, der wird noch mehr Zeit und Geld investieren müssen. Bereitschaft, und nicht nur der Wille, ist ein absolutes Muss!

 

Der Malinois als Sporthund

Der Letzte, der etwas gegen eine Ausbildung zum Sporthund hat, ist sicherlich der Malinois selbst. Kommt doch die körperlich und geistig anspruchsvolle Ausbildung sehr dem Naturell dieses ambitionierten Vierbeiners entgegen. Doch ist es natürlich umso wichtiger, den Hund dann schon von klein auf gut zu sozialisieren und zu disziplinieren. Schließlich bedeutet eine Ausbildung zum Sporthund regelmäßigen Umgang mit anderen lebhaften Hunden und ihren Haltern. Überdies ist ein höchstmögliches Maß an Gehorsam notwendig. Ein früher Besuch in der Hundeschule liefert, um beides angemessen zu entwickeln, ein unabdingbares Fundament. Erst nach erfolgreichem Abschluss der Hundeschule und der entsprechenden Haltung macht es Sinn, eine Ausbildung zum Sporthund zu erwägen. Wichtig ist außerdem, dass der Hund ausgewachsen ist, ehe man diesen Schritt geht, da es bei zu frühen und zu starken Belastungen zu Haltungs- und Gelenkschäden kommen kann.

© by  Karsun Designs/flickr

© by Karsun Designs/flickr

Disziplinen des Hundesports, in den denen Malinois erfahrungsgemäß eingesetzt werden können, sind Agility, Discdogging, Dogdancing, Flyball, Obedience sowie Schutzhundesport und Turnierhundesport allgemein. Auch Ausbildungen zum Rettungshund, Schutzhund oder zur Fährtenarbeit können wahrgenommen werden. Wichtig ist, dass man die sportlichen Ausbildungen von den Ausbildungen als Arbeitshund abgrenzt. Ein Hund, der im Schutzhundesport glänzt, ist deswegen nicht zwangsläufig ein guter Schutzhund für seinen Halter. Die Ausbildung zu einem dienstlichen und echten Schutzhund läuft nämlich ganz anders ab. Abhängig davon, wie man seinen Hund also ausbilden möchte, wendet man sich an einen entsprechenden Verein mit sportlichem Schwerpunkt oder an die Ausbildungsträger der Exekutive, wenn man wirklich einen echten Spür- oder Schutzhund ausbilden will