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Malinois Beißstatistik  – vom belgischen Schäferhund

Malinois Beißstatistik

© Bild by bluesszz200 / flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

Malinois sind robust, kraftvoll, elegant, wachsam und rege. Malinois haben als Ursprungsland Belgien. Malinois sind ursprünglich Schäferhunde und heute Gebrauchshunde, Schutzhunde, Wachhunde, Fährtenhunde und Familienhunde. Malinois vereinigen Kraft und Eleganz in sich. Malinois ertragen klimatische Schwankungen in Belgien und sind an das Leben im Freien gewöhnt. Malinois vermitteln den Eindruck eleganter Robustheit. Sie sind von übersprudelnder Lebhaftigkeit, wachsam und rege und stets aktionsbereit. Malinois sind Hüter der Herden und Wächter für Haus und Hof. Die hohe Spiel- und Beutemotivation macht Malinois als Schutzhunde und Spürhunde verwendbar. Malinois sind im internationalen Vergleich als Gebrauchshunde die Besten.

Beißstatistik 2013

Die Statistiken richten sich nach dem Statistischen Bundesamt, dem Marktforschungsinstitut GfK und dem Kinderunfall-Forschungszentrum in Graz. Es gibt keine Beißstatistik in Deutschland für das gesamte Bundesgebiet. Nur Todesfälle durch Hundebisse werden erhoben. Jährlich sterben ein bis sechs Personen durch Hundebisse nach Angaben des Statistischen Bundesamtes. Von einem Hund ist jeder fünfte Deutsche schon einmal gebissen worden nach Angaben des Marktforschungsinstituts GfK. In Österreich sind durch Hundebisse etwa 5.900 Personen pro Jahr verletzt worden. Etwa 20 Prozent der Verletzten sind Kinder unter 15 Jahren. 28 Prozent der Hundebisse sind beim Spielen der Kinder mit dem Vierbeiner. 14 Prozent beim Vorbeigehen am Hund, jeder zehnte Hundebiss beim Kuscheln mit dem Tier und acht Prozent der Bisse beim Füttern. Die Angaben sind von einer Studie des Kinderunfall-Forschungszentrums Graz aus dem Jahre 2005. In die Vorfälle waren mehr als zweihundert Hundetypen verwickelt. Die häufigsten Hundetypen waren Schäferhunde und Terrier.

Tipps & Tricks

Bei Hundebissen sollten nicht allen Kindern Antibiotika gegeben werden, die Wunden sollten nicht sofort zugenäht werden und es gibt ein Lernprogramm für Kindergartenkinder und ihre Eltern. Das Lernprogramm bietet sich zur Vorbeugung von Hundebissen an. Kind und Eltern kommen meist glimpflich davon. Übertrieben ist es, allen Kindern ein Antibiotikum zur Vorbeugung von bakteriellen Infektionen zu geben. Die Wunden sollten nicht sofort zugenäht werden. Ein Lernprogramm Der blaue Hund für Kindergartenkinder und ihre Eltern bietet die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft zur Vorbeugung von Hundebissen an. Wenn Kleinkinder auf den niedlichen Hund zu rennen, versteht der vermeintliche Spielkamerad dies anders und beißt das Kind.
Bild by bluesszz200 / flickr

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Der Malinois – das Info Portal

Der Malinois wird auch Mechelaar oder von Züchtern und Kennern liebevoll Mali genannt.
Er stammt aus dem Raum Mechelens und ist eine Unterart des Belgischen Schäferhundes.
(FCI- Gruppe, Sektion 1, Standard Nr. 15 )

Es handelt sich um einen klassischen Hütehund,eine sehr alte und ursprüngliche Rasse.

Allerdings wird er erst seit Ende des letzten Jahrunderts rein gezüchtet. Prf. Reul begann 1891 die in Belgien vorkommenden
Schäferhundtypen zusammen zu tragen und empfahl schließlich, die verschiedenen Schläge rein weiterzuzüchten.
Der Malinois ist ein elegant gebauter kraftvoller Hund mittlerer Größe. Im Gesamten ist er
etwas kleiner als zum Beispiel der deutsche Schäferhund, allerdings dementsprechend auch wendiger und reaktionsschneller.

Zudem ist er durch seinen quadratischen Körperbau in der Lage,auffallend lange und ausdauernd zu laufen, es liegt ihm aber auch zu schnellen Sprints
an zu setzen.

Vor allem diese Merkmale und Fähigkeiten haben die Rasse zuerst in den
Ursprungsländern Belgien, Niederlande und Frankreich und dann auch bei uns so beliebt
gemacht. Das Fell des Malinois ist in der Regel falbfarben mit einer schwarzen Maske und
einer schwarzen Wolkung.

Malinois

© Bilder by socotokio /flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

Ein ausgewachsener Rüde erreiche laut Rassestandard eine
Widerristhöhe zwischen 60 und 66 cm bei einem Gewicht von 25 bis 30 kg, bei Hündinnen
liegt die Widerristhöhe zwischen 56 und 62 cm bei einem Gewicht zwischen 20 und 25 kg.
Die ursprüngliche Zucht als Hüte- und Treibhund bringt den stark ausgeprägten
Beschützerinstinkt sowie äußerst viel Lern- und Arbeitsfreude mit sich, was den Malinois zu
einem ausgezeichneten Diensthund macht. Polizei, Zoll und Gendarmerie setzen ihn bereits
jetzt häufig als Schutz-, Fährten- und Stöberhund ein. Desweiteren gibt es
Zusatzausbildungen z.B. zum Drogenspürhund, Leichen- Brandermittlungs-, und Blutspürsowie
zum Lawinensuchhund. Im Zuge der weltweiten Terrorbekämpfung wird der Malinois mittlerweile sogar zum Antiterrorhund ausgebildet.
Aber auch die Vorzüge des Malinois als Haus- und Familienhund sind nicht zu verachten.
Er gilt als besonders führig, gelehrig und treu und hat ein großes Bedürfnis danach seinem
Halter Freude zu bereiten zudem hat er grundsätzlich ein erwähnenswert umgängliches
Wesen im Bezug auf Kinder. Er will ein Teil der Familie sein, in der Regel gilt er als
Schatten seines Halters, er überprüft allerdings auch gerne mal die Rangfolge innerhalb der
Familie und hinterfragt grundsätzlich fast alles. Seine ausgeprägten Eigenschaften als
Wächter und sein Beschützerinstinkt machen ihn zu einem guten Wachhund für Haus und
Hof, unerwünschte Besucher erleben hier schnell ihr blaues Wunder!
Als reiner Familienhund ganz ohne klare Aufgabe sollte der Malinois allerdings nicht
gehalten werden, denn es ist ganz klar fest zu halten, dass dieser bewegungsfreudige Hund
nicht nur körperlich nach einer hohen Auslastung verlangt. Der Malinois liebt es ebenso neue
Dinge zu lernen und verlangt beinahe unentwegt nach sinvoller Beschäftigung.
Hundesportarten wie zum Beispiel Vielseitigkeitssport (ehemals Schutzhundesport ), Flyball
oder Agility sowie fast jeder andere Hundesport sind gut geeignet um den Trieben des
Malinois gerecht zu werden. Auch die Fährtenarbeit bereitet ihm große Freude.

Für wenig Sportbegeisterte, nicht allzu aktive Hundehalter ist er deshalb überhaupt nicht geeignet, da er wie gesagt ein unheimlich arbeitseifriger und spielfreudiger Hund ist, der seine Auslastung unbedingt braucht.

Ist dies nicht der Fall, vergeht sich ein Malinois gerne auch mal an Möbelstücken etc. um seinen Trieben gerecht zu werden.
Unterwegs entwickeln viele Malinois im Alter von knapp einem Jahr einen starken Jagd- und Beutetrieb, dieser sollte vom Halter konsequent im Ansatz unterbunden werden.

Der gut ausgeprägte Schutztrieb und eine geringe Reizschwelle dieser Hunde kann bei Begegnungen mit fremden Personen oder anderen Hunden zu starken Reaktionen führen.
Schon Bewegungen zum Gruß bekannter Personen oder ähnliches, können von dem Hund als
Angriff auf den Hundeführer gedeutet werden und eine sehr deutliche , meist unerwünschte Reaktion auslösen.

Malinois sollten daher von Anfang an, wie alle anderen Hunderassen auch, gründlich sozialisiert werden und an viele Dinge des alltäglichen Lebens gewöhnt
werden um spätere diese eifrigen aber doch meist eher unerwünschten Reaktionen zu
vermeiden.

 

Die Gesundheit

Zu den gesundheitlichen Aspekten dieser Rasse ist zu sagen, dass der Malinois im Großen
und Ganzen ein sehr gesunder Hund ist, was natürlich für diese Rasse spricht.
Hüftgelenksdysplasie ist wohl die bekannteste und am besten erforschte Erbkrankheit,
kommt aber aufgrund des Körperbaus bei dieser Rasse im Vergleich zu anderen Rassen so
gut wie gar nicht vor. Eine Hüftgelenksdysplasie wird bei ca. 10% der Malinois festgestellt,
beim deutschen Schäferhund oder anderen Gebrauchshunderassen liegt der Prozentsatz
deutlich höher, bei ungefähr 50%. Die Hüftgelenksdysplasie ist eine ein- oder beidseitige
Missbildung der Hüftgelenke. Diese Krankheit ist genetisch bedingt, dennoch spielen auch
Ernährungs– und Umweltfaktoren eine Rolle.Um das Auftreten der Hüftgelenksdysplasie zu
vermeiden, tut man gut daran Welpen nicht durch zu viel Bewegung zu überfordern. Weitere
Erbkrankheiten des Malinois sind nicht bekannt.
Wer sich einen Malinois zulegen möchte sollte idealerweise schon über Hundeerfahrung
verfügen, zumindest sollte gewährleistet sein, dass die Bereitschaft besteht sich durch einen
Hundeverein oder einen erfahrenen Hundeführer entsprechende Unterstützung zu sichern.
Selbst erfahrene Hundeführer anderer Rassen sind oft nicht auf das vorbereitet, was sie mit
diesem beherzten und einsatzbereitem Hund erwartet. Die Haltung eines Malinois erfordert
eine sehr konsequente aber liebevolle Erziehung.

 

Mali-adult

© Bilder by socotokio /flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

 

Unverständliche Befehlsführung und/oder schwache Trainingsmethoden können dem Hundehalter schnell unerwünschte
Verhaltensweisen seines Hundes einbringen. Die Lernfähigkeit der Malinois zeichnet sich
sowohl im zügigen Erlenen erwünschter als auch unerwünschter Verhaltensweisen aus.

Bilder by socotokio /flickr

Das Hundebett – Was gibt es zu Beachten?

Bei den Malinois ist vieles ähnlich wie bei uns Menschen. Wer am nächsten Tag ausgeruht und fit sein will, tut gut daran, ein bequemes Bett zu wählen. Genau so geht es auch Hunden. Deshalb ist die Wahl des richtigen Schlafplatzes für einen Hunden sehr wichtig, um dessen Vitaität und Lebensqualität hoch zu halten.

 

 

 

Das Hundebett

Zuerst sollte man sich Gedanken um das Hundebett machen. Dieses sollte natürlich der Größe des Hundes angepasst sein. Ein Malinois oder Hütehund wird sicher nicht mit einem Bastkörbchen der Maße 60 cm auf 60 cm auskommen. Der Hund sollte definitiv genug Platz haben um sich im Schlaf drehen und wenden zu können, denn Hunde bewegen sich wie auch Menschen im Schlaf. Wer hier an Platz spart muss damit rechen, dass der Hund das Bett eventuell gar nicht als Schlafplatz annimmt. Sind die passenden Maße gefunden sollte man sich Gedankenheit über das Material und die Härte beziehungsweise Weiche des Betts machen. Bei letzterem gilt eigentlich der Grundsatz: Das Mittelmaß ist die beste Lösung. Zu weiche Betten können unter dem Gewicht größerer Hunde schnell durchgelegen sein, sodass das Schlafen für den Hund dem schlafen auf dem Boden gleich kommt. Das Material darf auch durchaus etwas rauer sein, Hunde spüren dank ihrem Fell den Kontakt mit dem Material nicht direkt auf der Haut wie wir Menschen. Es sollte nur darauf zu achten sein, dass das Material leicht zu reinigen ist, damit hygienische Mängel am Bett schnell und sicher behoben werden können. Wer sich über diese Punkte Gedanken mach hat seinem Hund schon jetzt etwas Gutes getan.

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Fahrrad fahren mit dem Hund – aber bitte mit Gefühl!

Wenn Sie gerne Fahrrad fahren und dabei Ihren Hund mitnehmen möchten, ist es eine gute Gelegenheit zusammen Bewegung zu bekommen die beiden gut tut. Dabei gibt es aber auch auf einiges, worauf man achten sollte, damit es auch Hund und Mensch Spaß bereitet.

Am Anfang nur leichtes Training für Ihren Hund

Wie so oft ist der Anfang das Schwerste, fangen Sie langsam an, damit sich der Hund an das Fahrrad gewöhnen kann.
Also sollten Sie nicht einfach spontan drauf losfahren für eine längere Radtour, sondern nehmen Sie erst mal für kleinere Gänge Ihr Fahrrad mit z.B. zum Gassi gehen und schieben Sie es nebenher, während Sie sich ab und zu mal draufsetzen können. So gewöhnt er sich langsam an das Fahrrad, auch Leckerlis zwischendurch helfen ihrem Vierbeiner dabei. Wenn die Gewöhnungsphase vorbei ist, sollten Sie zuerst nur kleine Touren mit Ihrem Malinois fahren die maximal 10 Minuten betragen. Lesen Sie unseren Artikel weiter…

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Grasende Hunde – die Magenreinigung?

 

Warum fressen Hunde Gras?

Fast jeder Hundebesitzer kennt die Situation vermutlich. Ein normaler Gang nach draußen mit dem Malinois, vielleicht um Gassi zu gehen oder um einfach Bewegung zu bekommen. Vor allem draußen auf der Wiese kann man dabei manchmal denken, dass man sich vielleicht gar keinen Hund, sondern viel mehr ein Schaf hält, welches am liebsten die ganze Wiese abgrasen würde.
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